Hat die Ernährung Einfluss auf Krebserkrankungen?

Fachleute schätzen, dass etwa die Hälfte aller Krebserkrankungen durch eine Veränderung des Lebensstils verhindert werden könnten. Viele Menschen haben ein erhöhtes Krebsrisiko aufgrund einer erblichen Veranlagung, wobei aber auch äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Allerdings wird nicht die Krebserkrankung selbst, sondern das hohe Risiko an Krebs zu erkranken vererbt. Deshalb ist es um so wichtiger, so gut wie möglich auf sich selbst zu achten. Die wichtigsten Bausteine sollten Ernährung, Bewegung und Entspannung sein. 

Dies ist in unsere heutigen Überflussgesellschaft aber gar nicht so einfach. In den Supermarktregalen überwiegen die Fertigprodukte. Nudeln, Brot, Süßigkeiten, Pizza, „der gesunde Smoothy am Morgen“, Eiscreme, Chips, zuckerhaltige Softdrinks und andere ungesunde Lebensmittel gehören für die meisten zum Alltag. Dazu kommt das ständige Snacken, unser Körper ist überfordert.

Beim Versuch abzunehmen greifen die meisten dann lieber zum fettreduzierten Fruchtjoghurt, zu Unmengen an Obst, zur fettfreien Eiscreme, mageres Fleisch und Reiswaffeln. 

Und selbst diejenigen die keine Gewichtsprobleme haben, essen oftmals völlig bedenkenlos täglich Brot, Pasta, Light-Produkte und trinken mit Genuss ihren Wein, ihr Bier oder sonstige zuckerhaltige Getränke. In Deutschland liegt der tägliche Zuckerverzehr bei 90g, wobei wir laut Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO nur 25g (entsprechen 6 Teelöffeln) zu uns nehmen sollten.

Es spielt also keine Rolle ob wir dick oder dünn sind, gefährdet sind alle, die durch ihre ungesunde Ernährung äußerlich oder auch innerlich dick sind. Durch diese Art der Ernährung pushen wir ständig unseren Blutzuckerspiegel nach oben und erzeugen eine dauernde Insulinüberproduktion. Das Ende vom Lied: unsere Fettzellen werden krank und insulinresistent. Die gesunde Fettzelle wird ein stiller Entzündungsherd und Entzündungen breiten sich unbemerkt im gesamten Körper aus. Wir bemerken es erst daran, dass wir in der Folge erkranken, wie zum Beispiel an Krebs aber auch Herz-Kreislauf-Krankheiten, multipler Sklerose, Reizdarmsyndrom, Arthritis, Demenz, Diabetes Typ II und anderen Zivilisationskrankheiten. So ist fast jede chronische Krankheit mit einer chronisch systemischen Entzündung verbunden. 

Es sollte uns doch zum Nachdenken bringen, dass die westliche Welt derzeit mit einem beispiellosen Ausmaß an gesundheitlichen Problem konfrontiert ist.

Bei der Behandlung von Tumorerkrankungen wird bereits darauf geachtet, dass beim Patienten die Kohlenhydratzufuhr gesenkt wird und dabei die Zufuhr von Fett erhöht wird. 

So wurde gerade auch von LCHF-Deutschland wie folgt veröffentlicht: 

„Eine am 21. November publizierte Studie (1) bestätigt das, was schon lange von den Experten der LCHF- und Keto-Szene vertreten wird. Nämlich die Theorie, dass Krebszellen einen veränderten Stoffwechsel haben und sehr viel Glukose zum Wachstum aufnehmen.

Die Behandlung von Krebs

In der Schulmedizin gibt es die üblichen Behandlungen bei Krebs: Operation, Chemotherapie und Bestrahlung. Alles sehr belastend für die Patienten. Dafür darf er aber reichlich Glukose zu sich nehmen.

Was wäre, wenn es einfacher und erträglicher für die Patienten wäre? Was wäre, wenn auch in der Schulmedizin die Erkenntnisse der aktuellen Studie Einzug halten würden? Es wäre so einfach: Die Glukose weglassen.“

(1)https://www.nature.com/articles/s41586-018-0729-3

siehe dazu auch unter: 

https://lchf-deutschland.de/weg-mit-der-glukose-bei-krebs/

 

„Essen Sie was Ihnen schmeckt…“ – Wenn Ihnen das Ihr Arzt bei einer Krebsbehandlung empfiehlt, sollten Sie sich überlegen, ob Sie den Arzt wechseln….“ 

– Zitat von Dr. med. Hardy Walle

Das bringt es für mich auf dem Punkt.