Diabetes Typ II

Da mir dieses Thema besonders am Herzen liegt, soll dieses auch mein erstes Thema werden. Viel Spaß beim lesen.

Diabetes Typ II Ist Diabetes heilbar?

In Deutschland leiden zirka 6,7 Millionen Menschen an Diabetes, wobei zirka 2 Millionen noch gar nichts von ihrer Erkrankung wissen.

Bei mir machte sich die Erkrankung durch extreme Erschöpfung bemerkbar. Nichts ging mehr; im Büro und im Haushalt kostete es mich extrem viel Kraft, meine normalen Arbeiten zu verrichten. Leider blieb in dieser Zeit auch sehr viel liegen, was mich noch mehr belastete. Verantwortlich machte ich zum damaligen Zeitpunkt den Alltagsstress. Zum Arzt bin ich erst gegangen, als zusätzlich noch extreme Sehstörungen auftraten und meine Schwester sich – zum Glück – anfing Sorgen zu machen und mich mit zum Arzt schliff ;). Von den typischen Symptomen wie einem ständigen Durstgefühl und erhöhtem Harndrang, Unwohlsein und trockener Haut (hatte ich sowieso durch meine Schuppenflechte) blieb ich verschont. Auch eine erhöhte Infektneigung im Harnwegs-  und Genitalbereich können erste Anzeichen sein.

Am Ende hätte die Diagnose Diabetes Typ II keine Überraschung für mich sein dürfen. Dazu kamen extremes Übergewicht und eine Fettleber. Von einem erhöhtem Blutdruck war ich zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr weit entfernt.

Viele Menschen die unter Diabetes Typ II leiden, sind leider auch fettleibig. Dabei muss auch immer der Körperfettanteil berücksichtigt werden. So können auch schlanke Menschen von einem zu hohen Körperfettanteil betroffen sein.

Es fällt gerade Diabetikern des Typ II besonders schwer, ihre überflüssigen Fettpölsterchen loszuwerden. Das Problem an der Behandlung des Diabetes ist, dass zur Behandlung zumeist Insulin verschrieben wird. Zwar senkt Insulin den Blutzucker, aber es führt ebenso verlässlich zur Gewichtszunahme.
Der Blutzuckerwert ist hoch, weil der Körper gegen Insulin resistent ist und nicht weil er kein Insulin herstellen kann.

Teufelskreis
-> zu viel Insulin führt zu Fettleibigkeit und zur Insulinresistenz = Typ II Diabetes

Es muss also der Insulinspiegel gesenkt werden!

Ist es dann nicht verrückt Insulin zu verschreiben? 

Ich persönlich finde ja aber leider sind die meisten Patienten nicht aufgeklärt und dadurch fehlt ihnen die nötige Motivation. So wurde auch ich nicht von meinem Arzt in der Form aufgeklärt, in der ich es mir gewünscht hätte. Selbst von meiner Ernährungsberaterin für Diabetes im Krankenhaus, wo ich eine Einzelberatung genießen durfte, wurde ich nicht fachkundig beraten. Im Nachhinein habe ich eher das Gefühl, dass man mich krank halten wollte aber das liegt wohl eher an unserem Krankensystem und ist das ist wiederum ein anderes Thema.

Fakt ist, dass bei den meisten Patienten die Ursache des zu hohen Blutzuckerwertes nicht behandelt wird und somit verschlimmert sich der Diabetes über die Jahre. Der Patient benötigt immer höhere Mengen an Insulin und nimmt immer mehr an Gewicht zu.
Ein dauerhaft erhöhter Insulinspiegel ist auch an der Entstehung eines zu hohen Blutdrucks und erhöhten Blutfettwerten beteiligt. Somit verändert sich auch das LDL-Cholesterin zum Negativen und es ist zu wenig gutes HDL-Cholesterin im Blut. Die Folge sind verstopfte Gefäßwänden mit der weiteren Folge der gefürchteten Arteriosklerose, was wiederum zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann.

Insulin hat eine nicht zu vernachlässigende Rolle bei dem Thema der gesunden kohlenhydratarmen Ernährung. So kann zum Beispiel durch eine Insulinresistenz auch die Konzentration der Harnsäure erhöht sein, was wiederum zu Gicht führen kann. 

Ganz besonders wichtig ist es, dass man sich als Diabetiker auch mit den drohenden Spätfolgen seiner Erkrankung auseinandersetzt. Vielleicht läuten spätestens dann bei dem Einen oder Anderen die Alarmglocken.

So führt Diabetes häufig zu:

Ablagerungen und Veränderungen in den Blutgefäßen (Arteriosklerose) und Nervenbahnen (Neuropathie)
*
Herzerkrankungen
*
Schlaganfall
*
Augenkrankheiten
*
diabetischem Fuß

Nierenproblemen & Blasenschwäche
*
Infektanfälligkeit
*
Depressionen
*
Potenzstörungen bei Männer / verminderte Fruchtbarkeit bei Frauen

Bist du bereit zur Revolution?

Aber Achtung!
Durch eine strikte kohlenhydratarme Ernährung, kann es schnell sein, dass du weniger Medikamente benötigst! Du solltest unbedingt vor Deiner Ernährungsumstellung mit Deinem Arzt sprechen und dich regelmäßig vorstellen um deine Medikamente anzupassen zu lassen.